Fußreflexzonentherapie
Man sagt „er steht mit beiden Füssen fest auf dem Boden“,
wenn man realistisch ist, „er hat kalte Füsse“,
wenn jemand den Mut verliert. Der Fuß ist in unserem Sprachgebrauch
zu einem Sinnbild unseres Charakters geworden. In zahlreichen
alten Kulturen spiegeln die Füße seit alters her den
Menschen, seinen Körper, seinen Geist wider.
Ursprünglich entdeckt im Westen der Indianerstämme
Amerikas, im Osten basierend auf dem Wissen der Traditionellen
Chinesischen Medizin besagt die Fußreflexzonenmassage, daß
alle inneren Organe des menschlichen Körpers über Nervenfasern
mit bestimmten Zonen (den sogenannten „Head-Zonen“)
in der Haut verbunden sind. Hanne Marquardt, die die Reflexzonentherapie
in Deutschland bekanntmachte und weiterentwickelte, beschreibt
die therapeutische Wirkung wie folgt: „Nach meiner Erfahrung,
geht die Wirkung der Reflexzonen am Fuß weit über die
symptomatische Behandlung hinaus. Als Ordnungstherapie arbeitet
sie mit den im Menschen vorhandenen Lebenskräften physischer
und psychischer Art und gibt zugleich das Gefühl wieder festen
Boden unter den Füßen zu haben.“
Durch Stimulation/Massage des Fußes, werden diese Zonen
wieder mit Energie angeregt, der Blutfluß in Gang gebracht
und die Beweglichkeit (auch der Zehen) wieder hergestellt. Den
ganzen Tag stehen und laufen wir auf unseren Füßen
und man sollte auch ihnen einmal Gutes zukommen lassen, in ihrer
Arbeit würdigen und sie angenehm massieren lassen. Durch
diese Massage an der Fußsohle werden die Zonen stimuliert
und man tut zweierlei: erstens entspannt man sich wohlig und zweitens
wird dasjenige Organ am Fuß stimuliert und so kann Heilung
erfolgen.
Die Fußreflexzonentherapie kann angewendet werden, wenn
schon Störungen vorliegen, aber auch einfach nur so, zur
Entspannung, zum Wohlfühlen, zum Vorbeugen.
